Die Mitglieder der Weseler Liberalen können ein erfolgreiches Wochenende für sich verbuchen. So konnte der Liberale Bernd Reuther stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP im Kreis Wesel werden. Reuther löst damit den Fraktionsvorsitzenden Friedrich Eifert ab, der nicht wieder kandidierte.
Ebenfalls einen Platz im Kreisvorstand konnte Katharina Roesgen erringen, die Beisitzerin wurde.
Roesgen ist Vorsitzende der Jungen Liberalen im Kreis Wesel und ebenfalls Beisitzerin der FDP in Wesel.
Am Vortrag konnte bereits Simon West, Vorsitzender der FDP in Wesel und Landtagskandidat seiner Partei, beim Bezirkskongress der Jungen Liberalen Niederrhein einen Erfolg feiern. West wurde erneut zum Schatzmeister des Bezirks gewählt.
Die Weseler Liberalen haben am Abend im Ratskeller einen neuen Vorstand bestimmt.
Nachdem Volker Burger für eine erneute Amtszeit nicht mehr kandidierte, wählten die Anwesenden Liberalen den jungen Simon West zum neuen Vorsitzenden. Ihn begleiten als Stellvertreter der Ratsherr Stefan Honnef und Philipp Richter.
Schatzmeisterin bleibt weiterhin die Flürenerin Uta Steffens, Schriftführerin Monika Schaefer.
Als Beisitzer bestimmten die Delegierten die Bislicherin Katharina Roesgen, den Blumenkamper Frank Fürst, Birgit Quenter und Peter Geerlings.
Mit West, Richter und Roesgen gehören dem Ortsvorstand drei Junge Liberale an.
Im Rahmen des Ortsparteitages wurden außerdem Hajo Schönwälder für 50jährige Mitgliedschaft bei den Freien Demokraten und Margit Oesterling für Ihr 40jähriges liberales Jubiläum geehrt.
Grünkohlessen
Weseler Liberale starten ins politische 2010
Otto Fricke
Wesel. Die Weseler Liberalen konnten mit Otto Fricke, dem parlamentarischen Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, bei Ihrem traditionellen Grünkohlessen im Preußenmuseum mit Schwung in das Wahljahr 2010 starten.
In seiner kurzweiligen Rede führte Otto Fricke informierend und unterhaltend als Hauptredner durch den Abend.
Der ehemalige Vorsitzende des Haushaltsausschusses stellte das Thema Finanzen in den Mittelpunkt.
Fricke sagte, wer für eine Konsolidierung der öffentlichen Haushalte eintrete, müsse auch konkrete Sparvorschläge unterbreiten und nicht Ausnahmen definieren.
Zuvor hatte der Fraktionschef der Liberalen, Friedrich Eifert, Wesels Standpunkt für die Zukunft ebenfalls fest mit dem Schuldenabbau und gezielter Investitionspolitik zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes verortet.
Ohne Vision für eine langfristig wirkende Entwicklung Wesels sei gezieltes Handeln für die Zukunft nicht möglich, so Eifert.
Es sei gut zu wissen, wo Wesel stehe, aber es sei Aufgabe von Verwaltung und Politik, aktiv einzugreifen, um Wesel deutlich nach vorne zu bringen.
Fotos zur Veranstaltung finden Sie auf: http://www.flickr.com/photos/fdpwesel/sets/72157623223762088/
Düsseldorf, 08. Februar 2010
Pinkwart: FDP wird mehr Tempo machen
Andreas Pinkwart
Nach einem Treffen der FDP-Führungsspitze in Berlin hat FDP-Vize Andreas Pinkwart im "ZDF-Morgenmagazin" angekündigt, dass die Liberalen bei den Reformthemen mehr aufs Tempo drücken wollen. Insbesondere bei der Steuerstrukturreform wolle man den Bürgern noch vor der Landtagswahl in NRW am 9. Mai deutlich machen, was auf sie zu kommt, wenn die Liberalen in Verantwortung stehen. Im April will die FDP auf dem Bundesparteitag dazu ein Steuerkonzept vorlegen.
"Sondersitzung der FDP-Spitze", Interview von Andreas Pinkwart im "ZDF-Morgenmagazin" vom 08.02.2010
"FDP-Krisentreffen", Interview von Andreas Pinkwart im "WDR 5-Morgenecho" vom 08.02.2010
"FDP will durchstarten", Interview von Andreas Pinkwart im "WDR 2-Morgenmagazin" vom 08.02.2010
Düsseldorf, 08. Februar 2010
80. Geburtstag von Dieter-Julius Cronenberg
Dieter-Julius Cronenberg
Am heutigen Tag vollendet der langjährige liberale Politiker Dieter-Julius Cronenberg sein achtzigstes Lebensjahr. Der FDP-Bundesvor-sitzende und Bundesaußenminister Guido Westerwelle gratulierte dem Vizepräsidenten a.D. des Deutschen Bundestags zu seinem Jubiläum und unterstrich die Bedeutung seines politischen Werkes: Cronenberg habe vorgelebt, dass wirtschaftliche Vernunft und soziale Gerechtigkeit keine Gegensätze seien, sondern einander bedingten.
Berlin, 07. Februar 2010
Lindner: FDP hat Richtungswechsel in der Politik bewirkt
Reichstagskuppel
„Die FDP hat einen Richtungswechsel in der Politik bewirkt“, so Generalsekretär Christian Lindner im Interview mit der „Welt am Sonntag“. „Wir haben bewiesen, dass wir beides verbinden können: entlasten und konsolidieren.“ Lindner äußerte Verständnis für die Ungeduld vieler Wähler. Nach hundert Tagen sei der Richtungswechsel noch nicht für jeden spürbar. Doch die FDP halte Wort. Jetzt müsse man das Reformtempo anziehen, um „Kritiker durch erfolgreiches Regierungshandeln zu widerlegen“.
"FDP-Generalsekretär warnt vor Schwarz-Grün", Interview mit Christian Lindner in der "Welt am Sonntag" vom 07.02.2010
Außenpolitik
Westerwelle: Atomare Bewaffnung des Iran ist nicht akzeptabel
Guido Westerwelle auf der Münchner Sicherheitskonferenz
Mit neuen Bedingungen für die Anreicherung von Uran im Ausland hat Irans Außenminister Manucheher Mottaki auf der Münchner Sicherheitskonferenz den Westen vor den Kopf gestoßen. Am Sonntag wurde bekannt, dass der Iran die Anreicherung von Uran jetzt selbst vornehmen will. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) will nicht akzeptieren, dass sich der Iran nuklear bewaffnet. Er setzt auf einen "zivilen Weg", um eine Lösung im Atomstreit zu erreichen.
FDP-Fraktionschefin Birgit Homburger erklärte im Interview mit der "Bild", dass der Anreiz erhöht werden müsse, eine reguläre Arbeit aufzunehmen. Zu diesem Zweck habe die FDP bereits eine Verdreifachung des Hartz IV-Schonvermögens auf den Weg gebracht und plane Änderungen bei den Hinzuverdienstgrenzen. "Wer arbeitet, muss mehr haben, als der, der nicht arbeitet", so die Liberale.
FDP-Parteichef Guido Westerwelle hat in der ZDF-Sendung ''Berlin direkt'' betont, Kurs halten zu wollen. "Wir wissen genau, was wir wollen, nämlich Familien entlasten und den Mittelstand stärken", sagte Westerwelle. Der CSU empfahl der Liberale im ''Spiegel'', sich an den Umgangsformen der Schwesterpartei CDU zu orientieren.